Tipps für mehr Ordnung im Haus

Ordnung machen, das ist manchmal gar nicht so einfach. Dabei ist Ordnung machen das, womit eigentlich jede größere Putzaktion im Haus beginnen sollte. Klar kann man sich auch damit behelfen, dass man Dinge von A nach B räumt, um dann im Anschluss alles von B nach C zu räumen. Zeitsparend ist das nicht, frustrierend dafür schon.

Hier einige Tipps für mehr Ordnung im Haus.

Entrümpeln

Nicht umsonst fängt eigentlich jeder Ratgeber zum Thema Ordnung schaffen mit der Aufforderung zu Entrümpeln an. Das ist kein Wunder, denn meist ist es wirklich so, wir haben genug Platz, nur haben wir viel zu viel Sachen. Anfangen sollte man beim Entrümpeln mit Dingen, die leicht wegkönnen: Alles, was kaputt ist. Alles, was sich prima verschenken lässt und alles, was uns eigentlich nur ein schlechtes Gewissen macht. Das gilt für Dinge auf dem Dachboden, wie für Dinge im Keller und erst Recht für Dinge, die sich in unseren Schränken stapeln.

Klein Anfangen mit dem Ordnung schaffen

Entrümpeln ist immer so eine große Aufgabe. Dabei kann man sie eigentlich leicht in Stücke packen. Eine Wohnung, ein Haus, besteht ja schon aus Bereichen: Drinnen, draußen. Hof und Garten. Balkon und Wohnung. Oder man nimmt sich Zimmer für Zimmer vor. Und wenn das in einem Zimmer noch zu fiel ist, dann nimmt man Schrank für Schrank, Schublade für Schublade in Angriff. Sind bei einem Schrank dann alle Schubladen und Fächer einmal durch, dann kann man immer noch den Schrank als solches betrachten. Beim klein anfangen kann man auch mehrere Durchgänge machen und zum Beispiel aus einer Schublade erst einmal das aussortieren, was offensichtlich kaputt ist. Wagemutiger ist es, Doppeltes zu beseitigen. Wer brauch schon sieben gleichgroße Scheren oder drei Locher?

Drei Kisten helfen beim Ordnung machen

Wer nur eine Schublade durchgeht, braucht sie nicht gleich, wenn es an den Schrank geht, sind sie nützlich, die drei Kisten oder drei Zonen. In die erste Kiste kommt das, was nicht weg soll. Der Inhalt von Kiste zwei kommt das, was verschenkt oder verkauft werden soll und Kiste drei ist die Zwischenablage in Richtung Müll.

Umgekehrte Reihenfolge wählen

Wer vor einer Schublade mit Krimskrams steht, wird meist nicht aktiv entscheiden können, was weg kann und was Müll ist. Am besten und effektivsten ist es, die gesamte Schublade auszuräumen und dabei auch gleich sauber zu wischen. Und dann wird ausgesucht, was wieder in die Schublade kann (oder in den Schrank). Am Ende bleibt übrig, was weg kann.

Erinnerungsstücke – oder nutzloser Staubfänger?

Ich habe eine Lieblingstasse, bei der kaum noch das Motiv zu erkennen ist. Sie wird aber noch fleißig genutzt. Für andere wäre sie sicherlich nur noch Müll. Aus meiner Glasvitrine im Wohnzimmer rausgeflogen sind aber vier Bleikristallweingläser, die ich niemals benutzen werden. Sie sind noch nicht mal ein Erinnerungsstück, sie waren wirklich nur nutzlose Staubfänger. Vielleicht waren sie sogar mal teuer, verkauft bekommt man sie aber nicht. Und da ich auch niemanden gefunden habe, der sie geschenkt haben wollte, sind sie eben doch in den Müll gewandert. Eigentlich schade, aber manchmal geht es nicht anders.

Müll sofort entsorgen

Wobei die Bleikristallgläser drei Mal beinahe im Müll gelandet sind. Und doch wieder raussortiert wurden. Beim vierten Mal habe ich sie sofort geschnappt und versenkt. Wiederkehr unmöglich. Wenn man etwas aussortiert, sollte es sofort aus den Augen kommen. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass es begnadigt wird.

Jeden Tag drei Minuten

Sich jeden Tag drei Minuten Zeit zu nehmen, um etwas aufzuräumen, was sonst immer liegen bleibt, bringt erstaunlich viel. Wer hochmotiviert ist, kann sogar drei Minuten pro Zimmer investieren. Irgendwann hat man sogar wieder Minuten frei, da man in einem Zimmer komplett durch ist. Klar ist das Aufräumen eines Kleiderschranks eine Mammuttaufgabe. Aber wie wäre es, mit der Sockenschublade zu beginnen? Oder man nimmt sich einfach nur die drei Minuten, stellt sich mitten ins Schlafzimmer und guckt, ob alles an seinem Platz ist. Wer auch gleich noch ein feuchtes Staubtuch dabei hat, kann dann auch gleich noch die Flächen wischen.