Erste Hilfe für Zimmerpflanzen

Mit der richtigen Pflege hat man länger Freude an seinen Zimmerpflanzen. Hier einige Tipps aus dem Bereich Erste Hilfe für Zimmerpflanzen und was unbedingt beachtet werden muss, damit sich diese bei uns bzw. in unserer Wohnung wohl fühlen können und gedeihen. Denn mit Zimmerpflanzen bringen wir frisches Grün in unsere Räume, aber sie sollen auch gedeihen, grün bleiben und uns auf dauer erfreuen.

Was für Zimmerpflanzen tödlich sein kann

Lichtmangel

Hat die Zimmerpflanze vergilbte bzw. hängende Blätter und hat sie weiches Blattgewebe, dann steht die Pflanze zu dunkel. Ein Ortswechsel, am besten auf die Fensterbank sollte Abhilfe schaffen und der Zimmerpflanze guttun. Bitte beachten: Jede Zimmerpflanze ist anders. Es gibt Zimmerpflanzen, die mögen es ruhig etwas schattiger. Es gibt aber auch Pflanzen, die fühlen sich nur auf einer Fensterbank in Südlage wohl. Wer eine Pflanze neu kauft, sollte darauf achten, wie diese ausgezeichnet ist. Häufig finden sich Bezeichnungen wie sonnig, halbschattig und schattig in der Beschreibung oder auf dem Etikett. Dies sollte bei der Standortwahl unbedingt beachtet werden.

Überdüngung

Hat die Pflanze ungewöhnlich dunkelgrüne und stark wachsende Blätter, dann kann das ein Hinweis auf Überdüngung sein. Dann einfach den Topf mehrfach in einen Eimer Wasser tauchen, so wird die Erde durchgespült. Damit das Problem nicht wieder auftritt, die Düngerdosis für diese Pflanze senken.

Trockene Luft

Werden die Blätter an den Spitzen oder Rändern braun, wirft die Pflanze gar junge Blätter ab, dann kann das ein Hinweis auf zu geringe Luftfeuchtigkeit sein. Zur Soforthilfe die Pflanze mit Wasser einsprühen. Tritt das Problem öfters auf, dann können Zimmerbrunnen, Luftbefeuchter oder simple Wasserschalen Abhilfe schaffen.

Schädlinge

Auch vor Zimmerpflanzen machen Schädlinge nicht halte. Hinweise dafür sind Flecken, Fraßspuren und auch klebrige Beläge auf den Blättern. Gegen den Schädlingsbefall hilft es meist, die Pflanzen täglich abzuduschen. Blattläuse kann man sogar mit einem Föhn vertreiben. Gegen Spinnmilben geht man am besten mit Isolation vor, dafür die Pflanze in eine durchsichtige Plastiktüte einpacken. Nach rund zehn Tagen sind die Spinnmilben dann abgestorben, die Pflanze kann dann wieder ausgepackt werden.

Zu viel Wasser und zu wenig Wasser

Ganz heikel ist natürlich die Frage, wie viel Wasser eine solche Pflanze braucht. Wie beim Standort gibt bei einem Neukauf meist das Etikett darüber Auskunft. Das Problem ist, dass man eine Pflanze tatsächlich auch zu viel gießen kann, daher sollte man immer versuchen, pflanzengerecht zu gießen. Und nicht jede Pflanze will gleich gegossen werden. Manche vertragen Wasser auch über die Blätter, bei anderen darf wirklich nur das Erdreich gewässert werden.

 

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