Dokumente aufbewahren Fristen

Gehaltszettel – Kontoauszüge – Rechnungen – wie lange muss man welche Dokumente aufbewahren. Beim Aufräumen kennt man das ja, man hat eine Rechnung in der Hand, einen Zettel und ist schon am überlegen, ob das nicht vielleicht doch wegkann, oder ob man es besser aufheben sollte. Nicht für alles gibt es Fristen und bei vielen Papieren kann man bedenkenlos den Reißwolf einschalten, um sie loszuwerden, aber ab und an muss doch etwas gerettet werden und aufbewahrt.

Hier die wichtigsten Fristen für private Papiere und Dokumente im Überblick

2 Jahre Aufbewahrung

Die meisten Kassenbons sollte man zwei Jahre aufbewahren. So lange gilt die Gewährleistungsfrist, in der Mängel reklamiert werden können. Aufbewahren sollte man vor allem Kassenbons von höherpreisigen Dingen, meist natürlich auch von Elektrogeräten. Gewährleistung und Garantie.

3 Jahre Aufbewahrung

Rechnungen von Ärzten, Handwerkern und Anwälten sollte man drei Jahre aufheben. Nach drei Jahren sind etwaige Ansprüche dann doch verjährt. Ebenfalls drei Jahre sollte man Kontoauszüge (private), Nebenkostenabrechnungen und Telefonrechnungen aufheben.

10 Jahre Aufbewahrung

Empfehlenswert ist es, die Finanzamt-Bescheide zehn Jahre aufzubewahren. Die dazugehörigen Unterlagen sollte man sechs Jahre aufheben.

Bis zur Rente

Bis zur Rente sollte man seine Zeugnisse aufheben. Zeugnisse könnten durchaus noch bei der Rentenberechnung benötigt werden. Außerdem sollte man Gehaltsabrechnungen, Sozialversichuerungsnachweise, Rentenauskünfte und auch Nachweise über Arbeitslosengeld bis zur Rente aufheben.

Lebenslang

Familienbuch (oder Eheschließungsurkunde), Geburtsurkunde, Taufschein, Personalausweis, Pass und Führerschein sollte man ein lebenslang aufheben. Natürlich in der aktuellen Version. Wobei man sich natürlich Geburtsurkunde und auch Eheschließungsurkunde neu ausstellen lassen kann. Das kostet meist Geld und natürlich Wartezeit. Für solche Fälle sollte man wichtige Daten aufschreiben. Wenn man nicht weiß, welches Standesamt zuständig ist, kostet das noch einmal wertvolle Zeit.

Wie ordentlich muss man sein?

Natürlich wird es auf die besten Haushaltstipps demnächst auch noch ein paar Ordnungstipps geben. Vorab sei aber gesagt, dass das Grad in wie weit man seine Papiere ordnen muss, stark davon abhängt, wieviele es sind. Wer nur ein Abschlusszeugnis und ein paar Rechnungen aufbewahren muss, kann das getrost in einem Schuhkarton tun. Manchmal reicht es auch, einfach vier, fünf DIN A4 Umschläge deutlich zu beschriften und darin einfach Quittungen und Papiere aufzubewahren. Erst wenn es länger als ein paar Minuten dauert, eine solche Ablage zu durchsuchen, sollte man doch überlegen, etwas raffinierter vorzugehen.

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